Petition für eine Schweiz ohne Mikroplastik
Kunde: KYMA sea conversation & research
Guido Huwiler / Wanda Michel: Konzept, Text und Art Direction
Agentur: Rebel Communication
Ausgangslage
Mikroplastik ist ein Haupttreiber der Meeresverschmutzung – aber nahezu unsichtbar und entsprechend wenig im Bewusstsein der Öffentlichkeit. Obwohl die Partikel aus Shampoos, Waschmitteln und Autoreifen auch über Schweizer Flüsse ins Meer gelangen, fehlte bislang der Druck auf Politik und Gesellschaft. KYMA, eine Meeresschutzorganisation mit Sitz in der Schweiz, wollte das ändern und mit einer Petition konkrete Massnahmen fordern.
Idee
Das Konzept übersetzt das abstrakte Umweltproblem in klare, unmittelbare Bilder. Die plakativen Keyvisuals zeigen die direkte Bedrohung der Meerestiere und holen die Verantwortung zurück an ihren Ursprung: zu uns.
Über eine dreisprachige Multichannel-Kampagne führten Füller-Anzeigen und Social Media Ads auf eine Landingpage, die informierte und zum Unterzeichnen bewegte. So entstand eine einfache, aber effektive Journey von der Awareness zur Handlung.
Wirkung
Mit fast 13’000 Unterschriften sowie der Unterstützung von Parlamentarier:innen sorgte die Kampagne schweizweit für Aufmerksamkeit – und brachte beim Thema Mikroplastik den Stein ins Rollen. In der Folge hat der Bundesrat entschieden, die Zugabe von Mikroplastik in Kosmetik- und Waschmitteln ab 1. Dezember 2026 zu verbieten. 🥳
Wir gratulieren KYMA ganz herzlich zu diesem Meilenstein!
Die verschiedenen Sujets zeigen die vielfältige Bedrohung durch Mikroplastik.
Die Fülleranzeigen wurden regelmässig geschaltet – hier ganzseitig in der Sonntagszeitung.
Das Keyvisual in animierter Form.
Es wurden verschiedene Social Media Ads getestet.
Die Petitionsübergabe beim Bundeshaus © KYMA